An Zäiten vun Informationsoverkill mat leider bal ausschliesslech negativen Schlagzeilen bidd dësen Filmessay en interessanten Denkustouss an en behandelt genee dat héich aktuellt Thema "An wéi enger Gesellschaft wëllen mir an Zukunft liewen ?".
Den Film proposéiert en alternativen Usatz wéi en den Konflikt teschent den Existenzweisen "Haben" an "Sein" kéint upaken.
Als Zousatzintroduktioun en klengen Auszuch aus dem Erich Fromm sengem Buch "Haben oder Sein"
"Die Entwicklung dieses (unseres) Wirtschaftssystems wurde nicht mehr durch die Frage : Was ist gut für den Menschen ? bestimmt, sondern durch die Frage : Was ist gut für das Wachstum des Systems ? Die Schärfe dieses Konflikts versuchte man durch die These zu verschleiern, dass alles, was dem Wachstum des Systems (oder auch nur eines einzigen Konzerns) diene, auch das Wohl des Menschen fördere. Diese These wurde durch eine Hilfskonstruktion abgestützt, wonach genau jene menschlichen Qualitäten, die das System benötige - Egoismus, Selbstsucht und Habgier - dem Menschen angeboren seien, sie seien somit nicht dem System, sondern der menschlichen Natur anzulasten. Gesellschaften, in denen Egoismus, Selbstsucht und Habgier nicht existieren, wurden als "primitiv", ihre Mitglieder als "naiv" abqualifiziert. Man weigerte sich anzuerkennen, dass diese Charakterzüge gerade nicht natürliche Triebe sind, die zur Bildung der Industriegesellschaft führten, sondern das Produkt gesellschaftlicher Bedingungen."
Den Film gët et och um internet
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
IbGL - Initiativ bedingungslost Grondakommes Lëtzebuerg
www.grondakommes.lu
www.mtk.lu/grondakommes.html
http://www.youtube.com/user/Grondakommes